Menschen mit Neurodermitis haben meist eine Neigung zu Überempfindlichkeitsreaktionen, also allergischen Reaktionen auf den Kontakt mit ansonsten harmlosen Substanzen. Sie leiden meist zugleich an weiteren Erkrankungen des atopischen Formenkreises. Dazu gehören Asthma, Heuschnupfen, Hausstaub- und Tierhaarallergien oder auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Diese Erkrankungen haben die Störung oder Irritation des Immunsystems gemeinsam. Es wird eine eigentümliche Antwort des Immunsystems auf eigentlich harmlose Stoffe wie Blütenpollen, Tierhaare oder Nahrungsmittel ausgelöst — als ob es sich um die Abwehr eines krankhaften Keimes handeln würde.

Es zeigen sich entzündliche Immunreaktionen in Form von Ekzemen und Bläschen auf der Haut. Es entstehen Pusteln, die stark jucken und aufgekratzt werden. Schlussendlich fühlen sich die Betroffenen nicht mehr wohl in ihrer Haut.

Symptome, die auf Neurodermitis hinweisen

  • sehr trockene und hochempfindliche Haut
  • Juckreiz, besonders nachts durch Bettwärme ausgelöst
  • Hautirritationen besonders in den Armbeugen und/oder Kniekehlen — im Gegensatz zur Schuppenflechte, wo die Hautausschläge verstärkt an den Streckseiten der Arme und Beine zu finden sind
  • häufige Hautirritationen im Hals- und Gesichtsbereich sowie individuell unterschiedlich an allen Körperteilen
  • im Säuglingsalter tritt häufig verstärkt Milchschorf auf
  • die Haut zeigt Entzündungszeichen wie Hitze, Rötung, Schwellung
  • oft Nässen der Haut und Krustenbildung
  • durch das Kratzen beim Juckreiz setzen sich oft sekundäre Infektionen wie Staphylokokken oder Hautpilze auf den betroffenen Hautarealen fest
  • Einrisse der Ohrläppchen
  • kleine juckende Bläschen auf Handinnenflächen, Fußsohlen oder Augenlidern
  • leicht schuppende Haut — nicht zu verwechseln mit der Schuppenflechte!
  • juckende Lippen, die vermehrtes Lecken provozieren, sodass es zu Einrissen der Mundwinkel kommen kann

Naturheilkundliche Begleitung bei Neurodermitis

  • individuelle Zusammensetzung der einzelnen Arzneistoffe
  • bedarfsorientierte Salbenmischungen
  • Heilbäder
  • medizinische Hautwickel

Hinweis: Die naturheilkundliche Begleitung bei Neurodermitis gehört zur Erfahrungsheilkunde und ersetzt nicht die ärztliche (hautärztliche) Behandlung. Die Darstellung enthält kein Heil- oder Erfolgsversprechen.

Kosten & Erstattung — Informationen zu Preisen und Kassenleistungen auf der Praxisseite.

Kontext

Naturheilkundliche Grundlage

Die Wahl der Behandlungsform richtet sich nach der naturheilkundlichen Diagnostik — ob für Kinder oder Erwachsene. Zu den Heilkonzepten der Naturheilkunde →

Behandlung

Weitere Behandlungsansätze

Infusionsflasche am Infusionsständer

Infusionstherapie

Wirkstoffe wie Vitamine oder basische Mischungen werden direkt über die Blutbahn zugeführt und stehen dem Körper unmittelbar zur Verfügung.

Vorbereitung einer Eigenblutbehandlung

Homöopathische Eigenbluttherapie

Traditionelles Reizverfahren der Naturheilkunde — eine geringe Menge Eigenblut wird mit einem individuell ausgewählten homöopathischen Mittel aufbereitet und zurückinjiziert; eingesetzt u. a. bei Allergien.

Blutegel in einem Glasgefäß

Blutegeltherapie

Traditionelles Ausleitungsverfahren — dem Speichel der Blutegel werden schmerzstillende, entzündungshemmende und gerinnungshemmende Eigenschaften zugeschrieben.

Naturheilkundliche Mittel zur Darmbehandlung

Darmbehandlung

Naturheilkundliche Begleitung bei Reizdarm-Beschwerden, Darmaufbau nach Antibiotika-Einnahme und traditionelle Darmsanierung.

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